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Festgeld Zinsen – Rendite beim mittelfristigen Parken von Geld

Wie viel bleibt unterm Strich bei einer Kapitalanlage übrig? Diese Frage macht natürlich auch vor dem Festgeld nicht halt und trotz der vielen Festgeld Vorteile sind in erster Linie für den Anleger auch hier die Zinsen interessant. Wer sich schon einmal im Vergleich den Festgeld Zinsen gewidmet hat, wird in aller Regel schnell beträchtliche Unterschiede festgestellt haben. Während ein Finanzdienstleister mit Festgeld Zinsen zwischen drei oder vier Prozent lockt, werden bei anderen Banken lediglich zwei Prozent oder nach Abzug der Steuern noch weniger Festgeld Zinsen gutgeschrieben. Bleibt die Frage offen, wie diese Differenzen entstehen?

Einflussfaktoren der Festgeld Zinsen

Ähnlich dem Tagesgeld dient natürlich auch das Festgeld den Banken als Instrument zur Refinanzierung und ist deshalb auch eng mit den Leitzinsen des entsprechenden Währungsraumes verbunden. Allerdings entstehen Festgeld Zinsen auf eine etwas andere Art und Weise – schließlich fehlt den Kreditinstituten hier die Möglichkeit, ausgeschriebene Zinsen während der Laufzeit an die Marktentwicklung und Schwankungen im Leitzins anzupassen. Vor diesem Hintergrund greifen die Anbieter bei ihren Festgeld Zinsen zu einem “Kunstgriff” – sie prognostizieren einfach den Verlauf der zu erwartenden Zinskurve und bauen darauf ihre Berechnungen auf.

Aus dieser Tatsache resultieren gleichzeitig Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern (Differenzen in den Annahmen zum Zinsverlauf führen zwangsläufig zu unterschiedlichen Zinskurven) sowie deren Festgeld Zinsen und auch verschiedene Zinssätze unter Berücksichtigung der Laufzeit. Werden Angebote zum Festgeld aufmerksam verglichen, fällt dem aufmerksamen Anleger sicher schnell ins Auge, dass ab einer gewissen Laufzeit die Kurve der Festgeld Zinsen nicht mehr so stark steigt. Hintergrund ist die Tatsache, dass ab einem bestimmten Zeitpunkt die Entwicklung der Marktzinsen nicht mehr genau prognostiziert werden kann.

Festgeld Zinsen – Tipps für den Anleger

Aufgrund der Tatsache, dass für die Festgeld Zinsen die Situation am Geldmarkt von entscheidender Bedeutung ist, lohnt sich der Griff zum Festgeld besonders dann, wenn die Leitzinsen ein hohes Niveau erreichen. In diesem Fall ist natürlich auch der Griff zu etwas längeren Laufzeiten empfehlenswert – schließlich bleiben die Festgeld Zinsen über die gesamte Laufzeit garantiert. Während einer Niedrigzinsphase ist dagegen der Griff zu etwas kürzeren Anlagezeiträumen ratsam, um schneller Kapital für einen anschließenden Anstieg der Festgeld Zinsen zur Verfügung zu stellen. Wer von den Festgeld Zinsen mit einer maximalen Rendite profitieren will, sollte also immer die Entwicklung am Geldmarkt im Auge behalten.