Das ist auch das Prinzip solcher Handys, das Guthaben wird gekauft und kann darauf hin abtelefoniert werden. Ist kein Guthaben mehr auf der Karte, kann nicht mehr telefoniert werden.
Das bietet einen sehr gute Kostenkontrolle. Wenn kein Geld übrig ist um das Telefon aufzuladen, kann nicht mehr telefoniert werden und somit können auch keine Schulden entstehen.
Bei einer Prepaidkarte fallen die monatlichen Grundgebühren und der Mindestumsatz meistens weg, es entstehen nur einmalige Anschaffungsgebühren und die Gebühren für die Nutzung (SMS etc.). Da es nicht nötig ist, für ein Perpaid Handy einen Vertrag abzuschließen, werden diese meistens von Personen unter 18 Jahren genutzt. Sie sind die Alternative, wenn die Eltern einen Vertragsabschluß nicht erlauben oder über ihren Namen laufen lassen möchten.
Ein Prepaid Handy kann jedoch mit kleineren Handy Flatrates aufgestockt werden. Zum Beispiel mit einer Flatrate, die nur am Wochenende gültig ist oder einer SMS Flatrate. Wenn eine solche abgeschlossen wird, fallen auch bei einem Prepaid Handy monatliche Gebühren an. Um diese allerdings abschließen zu können muss die Person mindestens 18 Jahre sein, denn die Flatrates sind Verträge, die abgeschlossen werden.
Früher waren die Minutenpreise bei einem Prepaid Handy wesentlich höher als bei einem Vertrag, aber heut zu Tage gibt es viele Mobilfunkdiscounter, die solche Handy Karten anbieten. Wegen des großen Konkurrenzkampfes auf diesem Gebiet sind die Preise stark gesunken und sind daher für Wenigtelefonierer noch attraktiver geworden. Auch dass der Prepaid Anbieter zu jeder Zeit gewechselt werden kann, da keine Mindestlaufzeit vorhanden ist, macht diese Angebote sehr beliebt.

